NÖ-IMKERVERBAND

A-1010 Wien, Georg Coch-Platz 3/9a, Tel.: 01 / 512 34 44
Fax: 01 / 512 77 08, E-Mail: noe.imkerverband@aon.at, ZVR: 273623635

Trotz Krebsverdacht: In wenigen Tagen soll Monsantos Herbizid für weitere 15 Jahre zugelassen werden -- wenn wir es nicht verhindern.

Fordern Sie die Regierungen der EU-Mitglieder jetzt auf, der Wiederzulassung von Glyphosat nicht zuzustimmen!

Petition Unterzeichnen

 

 

Monsantos meistverkauftes Unkrautvernichtungsmittel Roundup ist wahrscheinlich krebserregend -- und soll trotzdem weitere 15 Jahre auf unseren Feldern versprüht werden.

Wir haben nur noch wenige Tage, um das zu verhindern!

Roundup enthält die Chemikalie Glyphosat, die im Verdacht steht, bösartige Erkrankungen des Lymphsystems zu verursachen. Schon Anfang März will die EU-Kommission über eine Wiederzulassung von Glyphosat entscheiden -- und es sieht ganz danach aus, als plane sie, Monsantos Geschäfte und nicht unsere Gesundheit schützen.

Doch wir haben eine letzte Chance: Mit einem klaren Nein zu Glyphosat können die europäischen Regierungen die fatale Entscheidung der EU-Kommission noch stoppen!

Fordern Sie von den Regierungen der EU-Mitglieder ein klares Nein zu Glyphosat!

Mit ihrem Vorhaben ignoriert die EU-Kommission die Bedenken von hunderttausenden Verbrauchern und überhört gleichgültig die Warnungen von immer mehr Wissenschaftlerinnen -- nicht zuletzt den Experten der WHO, die Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" einstufen. Stattdessen verlässt sie sich bei ihrer Bewertung auf unveröffentlichte Studien der Chemiekonzerne!

Besonders besorgniserregend: Glyphosat ist überall. Glyphosat ist überall. Wir wussten bereits, dass die Chemikalie in Muttermilch, Honig und Urin nachgewiesen wurde. Erst heute wurde bekannt, dass Rückstände von Glyphosat  auch in 14 der beliebtesten deutschen Biersorten gefunden wurden.

Deshalb gibt es nur einen Weg, wie wir uns vor den Gefahren schützen können, die von Glyphosat ausgehen: Ein EU-weites Verbot der Chemikalie muss her -- bis die Hinweise auf die krebserregenden Eigenschaften der Substanz wissenschaftlich entkräftet worden sind. Sorgen wir jetzt mit öffentlichem Druck dafür, dass sich die Regierungen der EU-Mitglieder in Brüssel gegen eine Wiederzulassung von Glyphosat einsetzen!

Fordern Sie die Regierungen der EU-Mitglieder auf, eine Wiederzulassung von Glyphosat zu verhindern!

Die Agrarindustrie ist ein mächtiger Gegner -- aber wir wissen, dass wir den Kampf gegen Monsanto und Co. gewinnen können. Mit ihrem lautstarken Protest haben SumOfUs-Mitglieder dazu beigetragen, dass die US-amerikanische Baumarktkette Lowe’s in Zukunft keine bienengefährdenden Pestizide mehr verkauft. Sorgen wir jetzt auch gemeinsam dafür, dass Monsanto nicht länger unsere Gesundheit aufs Spiel setzen kann.

Solange das Glyphosat nicht verboten ist, wird es weiter als Herbizid auf unseren Feldern, in unseren Gärten und auf Spielplätzen versprüht und die Gesundheit unzähliger Menschen gefährden.

Rufen Sie deshalb die Regierungen der 28 EU-Mitglieder dazu auf, gegen die Wiederzulassung von Monsantos Gift zu stimmen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Paul, Wiebke, Anne und das Team von SumOfUs

*****Der Präsident informiert*****

Das Bundesministerium für Finanzen bietet allen Vereinen Informationsveranstaltungen in diversen Städten in NÖ an.

Vertreter der Ogs sind gegen Voranmeldung durch folgenden link eingeladen teilzunehmen:

https://www.reglist24.com/reglist_anmeldung.php?list_id=5433

Die veranstaltenden Orte:

FA Lilienfeld St. Pölten:
3100 St. Pölten, Daniel Gran-Straße 8, 2. Stock, Raum 226
Für jeweils maximal 90 Personen
2.3.2016, 9 Uhr und 16 Uhr
3.3.2016, 9 Uhr und 14 Uhr

FA Baden Mödling:
2500 Baden, Josefsplatz 13, 4. Stock, Raum 411
Für jeweils maximal 50 Personen
2.3.2016, 10 Uhr und 13 Uhr

2340 Mödling, DI Wilhelm Haßlingerstraße 3, 1. Stock, Raum 116
Für maximal 50 Personen
3.3.2016, 10 Uhr

FA Amstetten Melk Scheibbs:
3300 Amstetten, Graben 7, 1. Stock, Raum 114
Für jeweils maximal 50 Personen
24.2.2016, 15 Uhr
29.2.2016, 15 Uhr

3390 Melk, Abt Karl-Straße 25, 1. Stock, Raum 104 und 105
Für maximal 40 Personen
1.3.2016, 15 Uhr

FA Waldviertel:
3500 Krems, Rechte Kremszeile 58, 1. Stock, Raum 101
Für maximal 90 Personen
4.3.2016, 15 Uhr

3910 Zwettl, Stadtsaal Zwettl, Hammerweg 2
Für maximal 300 Personen
24.2.2016, 15 Uhr

3580 Horn, Vereinshaus der Stadtgemeinde Horn, Robert Hamerling-Straße 9
Für maximal 300 Personen
3.3.2016, 15 Uhr

FA Gänserndorf Mistelbach:
2230 Gänserndorf, Rathausplatz 9 - Zugang über Eichamtstraße,
Besprechungsraum Untergeschoß
Für jeweils maximal 40 Personen
3.3.2016, 13.30 Uhr und 17 Uhr

2130 Mistelbach, Mitschastraße 5, Sitzungssaal 3. Stock
Für maximal 50 Personen
29.2.2016, 13.30 Uhr

FA Neunkirchen Wiener Neustadt:
2700 Wiener Neustadt, Grazerstraße 95, Besprechungsraum Kellergeschoß
Für jeweils maximal 50 Personen
23.2.2016, 10 Uhr und 13.30 Uhr
1.3.2016, 10 Uhr

FA Hollabrunn Korneuburg Tulln:
2020 Hollabrunn, Babogasse 9, großer Besprechungsraum
Für maximal 80 Personen
3.3.2016, 15 Uhr

2100 Korneuburg, Laaerstraße 13, großer Besprechungsraum
Für maximal 80 Personen
2.3.2016, 15 Uhr

3430 Tulln, Albrechtsgasse 26-30, großer Besprechungsraum
Für maximal 40 Personen
1.3.2016, 15 Uhr

Wien:
Bundesministerium für Finanzen, Steuer- und Zollkoordination
1030 Wien, Hintere Zollamtsstraße 2b
Für jeweils maximal 80 Personen
24.2.2016, 16 Uhr
1.3.2016, 16 Uhr
2.3.2016, 16 Uhr

Zusammenfassung der geltenden Bestimmungen zur „Registrierkassenpflicht“:

Vollpauschalierte Landwirte, die nur Urprodukte verkaufen:

  • Keine Registrierkassenpflicht
  • Keine Einzelaufzeichnungspflicht
  • Keine Belegerteilungspflicht

Bei teilpauschalierten Betrieben gibt es diese Befreiungen nicht!

Für den Verkauf von Verarbeitungsprodukten gilt Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht

Registrierkassenpflicht:

  • Jahresumsatz des Betriebes ist höher als 15.000 Euro (1,5 fache Einheitswert + Einnahmen aus Verarbeitungsprodukten) und
  • Bareinnahmen aus dem Verkauf von Verarbeitungsprodukten sind höher als 7.500 Euro im Jahr

Nur wenn beide Punkte zutreffen, besteht Registrierkassenpflicht!

Belegerteilungspflicht:

  • Notwendig bei Barzahlung (auch bei Bankomatkartenzahlung, Kreditkarten, Barschecks, Gutscheinen,…). Auch für Kleinstbeträge muss Beleg erstellt werden
  • Beleg muss dem Kunden überreicht werden
  • Auch beim fahrenden Verkauf muss Beleg erteilt werden, zeitnahe Eingabe in Registrierkasse ist erforderlich
  • Notwendiger Beleginhalt:
  • Name und Adresse des leistenden Unternehmers
  • Fortlaufende Nummer
  • Datum
  • Menge und handelsübliche Bezeichnung der Ware
  • Betrag der Barzahlung

Zeitliche Vorgaben:

  • Registrierkassenpflicht seit 1. Jänner 2016
  • Toleranzphase für Neuanschaffung bis 31. März 2016, bei triftigen Gründen (zB. Lieferschwierigkeiten der Kassenfirma) bis 30. Juni 2016
  • Manipulationsschutz der Registrierkasse ab 1. Jänner 2017 erforderlich

Wichtig: Bei Neuanschaffung einer Registrierkasse unbedingt vom Händler eine schriftliche Garantie für die Nachrüstbarkeit mit dem Manipulationsschutz einfordern!

Glyphosat "wahrscheinlich nicht krebserregend"? Von wegen!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte Glyphosat -- und damit Monsantos meistverkauftes Unkrautvernichtungsmittel Roundup -- im Frühling als wahrscheinlich krebserregend eingestuft.

Die EU-Kommission orientiert sich bei ihrer Entscheidung über ein Verbot der Chemikalie allerdings an einer anderen Behörde: der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa). Und die hält Glyphosat für “wahrscheinlich nicht krebserregend”. Alles also halb so wild? Leider nein: Das Urteil von 100 internationalen Wissenschaftlerinnen zur Glyphosat-Bewertung der EU-Behörde Efsa lautet: wissenschaftlich inakzeptabel.

Stellen wir sicher, dass die Stimme der Wissenschaftler gehört wird und die EU-Kommission sich bei ihrer Glyphosat-Entscheidung nicht auf die zweifelhaften Ergebnisse der Efsa stützt! Unterschreiben Sie die Petition an die EU-Kommission, damit Glyphosat verboten wird!

Unterschreiben Sie die Petition an die EU-Kommission, damit Glyphosat verboten wird!

Hier finden Sie den letzten Stand zum Thema Registrierkassenpflicht. Sollten Sie Ihre Imkerei betreffend Fragen haben, bitte diese in schriftlicher Form an den ÖIB Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Ihre Anfragen werden umgehend an den Fachreferenten für Steuerfragen weitergeleitet und bearbeitet.

***** HINWEIS *****

Im Menue "Service für den Imker" werden ab sofort alle Artikel und Beiträge zum Download bereitgestellt, die für den Imker aktuell interessant sind. Verliert der Beitrag seinen Aktualitätsbezug, wird er aus dem Menue entfernt. Allerdings verbleiben in den Referatsrubriken diese Beiträge unabhängig von ihrem Aktualitätsbezug und können daher jederzeit eingesehen werden. Dadurch soll es Ihnen ermöglicht werden, sich referatsübergreifend mit einem Klick einen raschen Überblick zu verschaffen.

Aktuelle Artikel und Beiträge

In dieser Rubrik werden alle Artikel und Beiträge zum Download bereitgestellt, die für den Imker aktuell interessant sind. In den Referatsrubriken werden diese Beiträge ebenfalls publiziert und verbleiben dort unabhängig von ihrem Aktualitätsbezug.

 

Fachgeschäfte: Begünstigungen für Mitglieder des NÖIV

VeterinärInformationsSystem (VIS)

Die Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung wurde auf Bienen ausgeweitet. Die Registrierungspflicht startet im Dezember 2016. Details können hier abgerufen werden.

EU Imkereiförderung

Seit Juni 1997 können in der Europäischen Union Maßnahmen zur Verbesserung der Erzeugungs- und Vermarktungsbedingungen von Honig und Bienenzuchterzeugnissen aus Mitteln der Gemeinschaft kofinanziert werden.

Imkereiförderung

Voraussetzung für die Gewährung von EU-Mitteln ist die Erstellung von nationalen Dreijahresprogrammen und deren Genehmigung durch die Generaldirektion "Landwirtschaft" in der Europäischen Kommission. Die Imkereiwirtschaft ist ein Sektor, dessen wichtigste Funktionen die Erzeugung von Honig und anderen Imkereierzeugnissen und der Beitrag zur Erhaltung des ökologi¬schen Gleich¬gewichts sind. Ziele dieser Sonderrichtlinie sind daher die Erhaltung einer flächendeckenden Bienen¬haltung und Imkereiwirtschaft, um die unverzichtbare Bestäubungsfunktion der Bienen für die landwirtschaftlichen Nutz¬pflanzen und darüber hinaus für das gesamte Ökosystem sicher¬zustellen, die Be¬kämpfung von Bienenkrankheiten sowie die Gewährleistung der Qualität und Rückstandsfreiheit der Imkereiprodukte. Mit dem österreichischem Imkereiprogramm 2013 – 2016 stehen der heimischen Imkerei¬wirtschaft für diese Förderperiode insgesamt 4,87 Mio. EURO zur Verfügung.

Die Förderung wird ausschließlich über die „Biene Österreich“ abgewickelt, die gegenüber dem Bund als Förderungswerber für die Wirtschaftlich Begünstigten auftritt. Die „Biene Österreich“ repräsentiert alle im Bereich der Bienenzucht und Imkereiwirtschaft bundes- oder landesweit tätigen Organisationen. Als Wirtschaftlich Begünstigte können natürliche oder Juristische Personen mit Niederlassung in Österreich sein, die auf dem Gebiet der Bienenzucht und Imkereiwirtschaft tätig sind.

Bienenfresser in Niederösterreich

Nach periodisch wiederkehrenden Beschwerden bezüglich verursachter Schäden an Bienenvölkern durch den Bienenfresser, einem auffallend bunten Zugvogel, stellte ich eine Anfrage um Beratung bzw. um eine eventuelle Sonderreglung an die NÖ Landesregierung, denn besonders laute Hilferufe an uns kamen aus dem Raum Mistelbach, wo sich eine unserer Belegstellen befindet. Den dortigen Standplatz haben unsere gefiederten Freunde offenbar als „gedeckten Tisch“ entdeckt, was bei ansässigen ImkerInnen und Züchtern zu großer Empörung Bzw. Existenzängsten führt.

Die Antwort bzw. Reaktion des Amts der NÖ Landesregierung, Abteilung Naturschutz auf unser Schreiben möchte ich nachstehend auszugsweise wiedergeben:

„….Natürlich besteht ein großes Interesse an einem gesicherten Bestand an Bienenvölkern. Insbesondere bei den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen der Imkerei, welche geänderte Umweltbedingungen als auch durch Krankheiten erschwert wird, ist die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der Biodiversität von besonderer Wichtigkeit.

Ebenso stehen Bienenfresser gemäß den Bestimmungen des NÖ Naturschutzgesetzes 2000 unter strengem Artenschutz….Beobachtungen am Röhreneingang haben gezeigt, dass nur etwa neun Prozent Honigbienen, jedoch auch 36 Prozent Hummeln, 22 Prozent Libellen, neun Prozent Falter und im Rest Wespen, Käfer und Wildbienen als Nahrung eingetragen werden.

Der Bienenfresserbestand hat sich in NÖ…..in den letzten Jahren gut erholt. Trotz der Erholung der Bienenfresserbestände auf ca. 1.000 Brutpaare in Österreich, davon ca. 33% in NÖ, ist diese Art..…weiterhin als gefährdet eingestuft.

Ein Eingriff in die Population von besonders geschützten Arten wäre nur unter der Voraussetzung einer nachhaltig stabilen Gesamtpopulation samt entsprechender räumlicher Verteilung einer solchen Population und damit einer Einstufung als nicht oder nur mäßig gefährdet möglich. Da diese Rahmenbedingungen dzt. nicht als gegeben anzusehen sind und im Hinblick auf o.a. Beurteilung des Nahrungsspektrums ein ernster Schaden an den NÖ Honigbienenvölkern nicht ableitbar erscheint, kann auch einem etwaig aktiven Eingriff in die Population dzt. nicht näher getreten werden.“

 

Johann Gruscher, Präsident des NÖIV

***** Der Präsident informiert *****

Es gibt eine neue Radiosendung!!

„Frühstückshonig. Neues vom Imker Franz“

Unser Imkerkollege Mag. Franz Spitaler, Obmann der OG Bruck/Leitha, beginnt am Freitag, 18.Dezember 2015 von 8-9 Uhr auf Radio Orange (Frequenz 94.0 zu empfangen in Wien oder per Streaming http://o94.at/radio/sendereihe/fruehstueckshonig/) mit einer monatlichen Sendereihe – jeweils jeden 3. Freitag von 8-9 Uhr – in Sachen Imkerei, Bienen und allem was dazugehört.

Hören Sie sich das an.