NÖ-IMKERVERBAND

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Fax: 01 / 512 77 08, E-Mail: noe.imkerverband@aon.at, ZVR: 273623635

Geschätzte Leserinnen und Leser!
 

Wegen eines Übermittlungsfehlers wurde die März-Ausgabe von „Bienen aktuell“ neuerlich gedruckt und bereits versandt.

Wenn Sie in den nächsten Tagen anstelle des April-Heftes wieder die bereits bekannt März-Ausgabe erhalten, so beruht das auf einem bedauernswerten Irrtum.

Die geplante Monatsausgabe April wird nun nachgedruckt und kommt zeitversetzt in der ersten Aprilwoche in den Versand.

Ich ersuche Sie um Nachsicht. Danke!

 

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Engleitner, Redaktion Bienen aktuell

Im Anhang finden Sie, geschätzte Imkerkolleginnen und –kollegen die momentan gültigen Grundlagen für die Ausübung unserer imkerlichen Tätigkeiten, basierend auf rechtlicher Basis und erstellt von unserem Rechtsbeistand, Dr. Kollmann.

Wir wünschen Ihnen allen alles erdenklich Gute in dieser ungewissen Zeit und wünschen, dass Sie alle gesund bleiben und Ablenkung und Freude bei Ihren Bienen finden!

Johann Gruscher für den Vorstand

Anhänge:
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Fahrgenehmigung für Imker zu den Bienenständen:

Da unsere Bewegungsfreiheit im Moment auf Grund der Situation rund um den Corona Virus sehr eingeschränkt ist, aber wir Imker nun, gerade in Zeiten der nahenden Hauptsaison unbedingt nach unseren Bienen sehen müssen, würde eine Fahrgenehmigung vom Ministerium erwirkt. Diese ist auf der Seite der Biene Ôsterreich www.biene-oesterreich.at herunterzuladen und ist auch mit sich zu führen!

Wir, der Vorstand des NÖIV und die Sekretärin wünschen Ihnen alles, alles Gute, vor allen jedoch: bleiben Sie gesund!
Johann Gruscher, für den Vorstand

An alles Referenten, Bezirksobleute und den Vorstand des NÖIV:

 Aus gegebenen Anlass wird die Erweiterte Vorstandssitzung auf einen späteren, unbestimmten Zeitpunkt verschoben.

Danke für Ihr Verständnis!

Sehr geehrte Imkerinnen und Imker, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Auf Grund der momentanen Lage bezüglich des Corona-Virus und den damit verbundenen rechtlichen Gegebenheiten, ist es leider unsere Pflicht, den heurigen Landesimkertag , der am 28. März 2020 geplant war, auf unbestimmte Zeit zu verschieben.

Sie werden noch rechtzeitig über den neuen Termin informiert werden und finden auf unserer Homepage laufend die aktuellen Informationen!

Danke für Ihr Verständnis!

 

Für alle Bezirksobleute und Referenten: Die Erweiterte Vorstandssitzung am 21.3.2020 findet wie vorgesehen statt!

Der Vorstand des NÖIV

Absage Bezirksimkertag - OG St. Georgen am Ybbsfelde
Wir müssen leider wegen des Bundeserlasses zum Corona – Virus unseren Bezirksimkertag absagen bzw. auf unbestimmte Zeit verschieben!
Mit der Bitte um Verständnis und Kommunikation im eigenen Wirkungskreis in den Ortsgruppen !!

Für die Bezirksgruppe Amstetten

Samstag, 28. März 2020, 08.30Uhr; Wifi in 3100 St. Pölten, Mariazellerstraße 97.

Achtung: Laut Satzungen ist die Jahreshauptversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig!

Tagesordnung:

-       Eröffnung, Begrüßung, Totengedenken

-       Ehrengäste

-       Ehrungen

-       Genehmigung des Protokolls des LIT 2019

-       Bericht des Präsidenten über das vergangene Jahr

-       Kassenbericht

-       Bericht der Kassenprüfer mit Antrag auf Entlastung des Vorstandes

-       Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

-       Anträge an die Generalversammlung

-       Referent: Univ. Doz. Dr. Günther Pass; Thema: Die Honigbiene - der Superstar unter den Insekten

-       Allfälliges

Achtung: Anträge an den Landesimkertag müssen lt. Statuten §11(5) bis spätestens Freitag, 20.März 2020, 13 Uhr,  schriftlich in der Kanzlei eingegangen sein. Für je 20 Ortsgruppenmitglieder ist 1 Vertreter stimmberechtigt. Vertreterausweis ist ausgefüllt und vom Obmann unterschrieben unaufgefordert vor Beginn des LIT vorzuweisen.

Der Vorstand wünscht Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

Nach dem großen Erfolg unserer bisherigen Imkerreisen nach Sardinien, Schottland, Sizilien und Griechenland organisiert der NÖIV in Zusammenarbeit mit der Reisedienst Bartsch GmbH auch 2020 wieder eine Imkerreise.

Diesmal ist unser Ziel Portugal und führt uns von Porto, das dem Land einst seinen Namen gab, mit dem Zug nach Lissabon, verbunden mit dem Besuch hiesiger Imkereibetriebe.

Der Reisetermin ist vom 1. bis 8. September 2020, der Preis beträgt 1.795.-€ pro Person im Doppelzimmer, 385€ EZZ,  inkl. Steuern und aktuellen Zuschlägen.

Das genaue Exkursionsprogramm bzw. der genaue Ablauf und alle notwendigen Informationen finden Sie im Anhang.

Wir würden uns freuen, wenn wieder recht viele Imker oder an der Imkerei Interessierte an dieser Reise teilnehmen würden und dabei die Gelegenheit haben, das Land am Atlantischen Ozean und außerdem eine weitere Art mit den Bienen zu arbeiten kennenzulernen.

Freitag, 8.November 2019, 16.00 Uhr; Gh Borst/Kirchenwirt, 3151 St. Georgen am Steinfeld.

Nach Maßgabe der Möglichkeit sollten ALLE Funktionäre diese Veranstaltung besuchen, damit sie bezüglich der Abläufe im Verband als auch der Neuerungen am Laufenden bleiben und auch die Gelegenheit wahrnehmen, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und sich kennen zu lernen.

Selbstverständlich sind auch Imker und an der Imkerei Interessierte herzlich willkommen.
Aus organisatorischen Gründen wird ersucht sich in der Kanzlei anzumelden.

Da die Sonderrichtlinie für die kommende bzw. geltende Förderperiode noch nicht fix und unterzeichnet ist, ersuchen wir Sie, alle Neueinsteigerförderungen und Kleingeräteförderungen noch nicht einzureichen, sondern abzuwarten, bis die Förderung offiziell veröffentlicht wird.

Danke für Ihr Verständnis!

Aus fördertechnischen Gründen können wir im Moment keine Rückstandsuntersuchungen über die Uni Hohenheim entgegennehmen! Sobald sich eine Lösung findet, werden Sie informiert. Danke für Ihr Verständnis!

Johann Gruscher, Präsident

Rat des Umweltdachverbands:

„Der Bienenfresser ist eine nach der Artenschutzverordung des NÖ Naturschutzgesetzes 2000 (NÖ NSchG 2000, § 18 Artenschutz) streng geschützte Art und fällt in die folgende Schutzkategorie (Zitat Artenschutzverordnung):
"Tierarten, die von besonderer wissenschaftlicher oder landeskundlicher Bedeutung für Niederösterreich sind (§ 18 Abs. 2 Z 2 NÖ NSchG 2000) und in „Roten Listen“ geführt werden, werden mit „X“ bezeichnet. Berücksichtigt sind hier vor allem Arten, die innerhalb Österreichs bzw. der Europäischen Union ausschließlich in Niederösterreich vorkommen, hier ihren Verbreitungsschwerpunkt oder bedeutende Populationsanteile haben. Bei den Vögeln sind hier auch jene angeführt, die bedeutende Überwinterungs- Populationen in Niederösterreich haben."

Der Bienenfresser ist sowohl im niederösterreichischen als auch im gesamtösterreichischen Kontext gesehen eine seltene Art, die nur in wenigen wärmegetönten Regionen vorkommt und damit aus naturschutzfachlicher Sicht jedenfalls als wertvoll einzustufen.

Der Homepage des NÖ Imkerverbandes entnehme ich, dass Sie auch bereits bei der Naturschutzabteilung des Landes NÖ angefragt und von dort die Auskunft erhalten haben, dass ein Eingriff in die Bienenfresserpopulation aus naturschutzfachlicher wie auch rechtlicher Sicht nicht möglich ist. Dieser Meinung schließen wir uns als Umweltdachverband an.

Daher wäre unser Rat in diesem Fall, die betroffene Belegstelle örtlich in eine Region zu verlegen, in welcher der Bienenfresser nicht vorkommt. So können Sie als Bienenzüchter weiter Ihrer wertvollen Arbeit zum Erhalt der Carnica-Biene nachgehen und gleichzeitig kann sich die Bienenfresser-Population weiter stabilisieren“.

Aus aktuellem Anlass möchten wir auf den Bericht aus dem Jahr 2015 verweisen, in dem wir ein Antwortschreiben der NÖLR betreffend die Zunahme an Bienenfressern und die damit verbundenen Probleme für manche Imker, zitieren:

Bienenfresser in Niederösterreich

Nach periodisch wiederkehrenden Beschwerden bezüglich verursachter Schäden an Bienenvölkern durch den Bienenfresser, einem auffallend bunten Zugvogel, stellte ich eine Anfrage um Beratung bzw. um eine eventuelle Sonderreglung an die NÖ Landesregierung, denn besonders laute Hilferufe an uns kamen aus dem Raum Mistelbach, wo sich eine unserer Belegstellen befindet. Den dortigen Standplatz haben unsere gefiederten Freunde offenbar als „gedeckten Tisch“ entdeckt, was bei ansässigen ImkerInnen und Züchtern zu großer Empörung Bzw. Existenzängsten führt.

Die Antwort bzw. Reaktion des Amts der NÖ Landesregierung, Abteilung Naturschutz auf unser Schreiben möchte ich nachstehend auszugsweise wiedergeben:

„….Natürlich besteht ein großes Interesse an einem gesicherten Bestand an Bienenvölkern. Insbesondere bei den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen der Imkerei, welche geänderte Umweltbedingungen als auch durch Krankheiten erschwert wird, ist die Bedeutung der Bienen für den Erhalt der Biodiversität von besonderer Wichtigkeit.

 

Ebenso stehen Bienenfresser gemäß den Bestimmungen des NÖ Naturschutzgesetzes 2000 unter strengem Artenschutz….Beobachtungen am Röhreneingang haben gezeigt, dass nur etwa neun Prozent Honigbienen, jedoch auch 36 Prozent Hummeln, 22 Prozent Libellen, neun Prozent Falter und im Rest Wespen, Käfer und Wildbienen als Nahrung eingetragen werden.

 

Der Bienenfresserbestand hat sich in NÖ…..in den letzten Jahren gut erholt. Trotz der Erholung der Bienenfresserbestände auf ca. 1.000 Brutpaare in Österreich, davon ca. 33% in NÖ, ist diese Art..…weiterhin als gefährdet eingestuft.

 

Ein Eingriff in die Population von besonders geschützten Arten wäre nur unter der Voraussetzung einer nachhaltig stabilen Gesamtpopulation samt entsprechender räumlicher Verteilung einer solchen Population und damit einer Einstufung als nicht oder nur mäßig gefährdet möglich. Da diese Rahmenbedingungen dzt. nicht als gegeben anzusehen sind und im Hinblick auf o.a. Beurteilung des Nahrungsspektrums ein ernster Schaden an den NÖ Honigbienenvölkern nicht ableitbar erscheint, kann auch einem etwaig aktiven Eingriff in die Population dzt. nicht näher getreten werden.“