NÖ-IMKERVERBAND

A-1010 Wien, Georg Coch-Platz 3/9a, Tel.: 01 / 512 34 44
Fax: 01 / 512 77 08, E-Mail: noe.imkerverband@aon.at, ZVR: 273623635

Der Präsident informiert

Da es in letzter Zeit immer wieder zu Rundschreiben, Fax und Mails kommt, die den Niederösterreichischen Imkerverband in Misskredit bringen, ist es an der Zeit, ein paar klärende Worte zu sagen:

Der Niederösterreichische Imkerverband hat es nicht notwendig, Mitglieder oder Ortsgruppen von anderen Bundesländern abzuwerben, da der NÖIV mit seinen 166 Ortsgruppen, 21 Bezirksgruppen und ca. 3500 Mitgliedern sehr gut mit einheitlichen Statuten organisiert ist. Sollte sich eine Ortsgruppe mit Genehmigung des Vorstandes des NÖIV mit unseren Statuten dem NÖIV anschließen, so wird sie gerne aufgenommen.

Für den Vorstand des Niederösterreichischen Imkerverbandes
Präsident Johann Gruscher

Der Präsident informiert

Dem ÖIB ist klar, dass bei Bienenverlusten und deren Untersuchung einiges zu verbessern ist. So wird versucht, bei Vergiftungsschäden Klarheit in den Vorgang der Untersuchung zu bringen. Auch über einen entsprechenden Ersatz laufen Bemühungen. Der Nachweis der Kausalität wird ausgearbeitet, denn an dieser spießt sich bis jetzt jedes Gespräch über eine Entschädigung, sei es von öffentlicher Hand oder von den Erzeugerfirmen.

Daneben wird eine Versicherungslösung angedacht. Die Rahmenbedingungen sind in Ausarbeitung. Wieweit eine Beteiligung sowohl bei Schäden durch Gift als auch bei der Versicherung durch das Lebensministerium zu erreichen ist, wissen wir noch nicht. Es laufen jedenfalls entsprechende Gespräche. Dort wird auch erhoben, wer für welche Untersuchungen überhaupt zuständig und somit kostenpflichtig ist.

Es ist spannend, was insgesamt herauskommt. Es wird jedenfalls bis Ende des Jahres einen ausführlichen Bericht geben.

Ausgearbeitet wird zurzeit:

  • Eine Meldung mit einem Formular nach dem Bienenseuchengesetz samt den Erläuterungen dazu
  • Welche Rahmenbedingungen für eine Versicherungslösung gelten sollen
  • Wie bewiesen werden kann, dass an den Bienenverlusten Gift schuld ist und nicht der Imker wegen Varroa etc.
  • Wie ein entsprechender Schadenersatz bei nachgewiesenen Vergiftungsschäden ausschauen soll und hier ist besonders schwierig bei teilweisen und nicht Totalverlusten
  • Welche gesetzlichen Bestimmungen bei Vergiftungen in Frage kommen können
  • Und nicht zuletzt wird im Lebensministerium untersucht und dem, ÖIB mitgeteilt, wer für die einzelnen Untersuchungstypen zuständig und somit kostenpflichtig ist.

Aktion Bienenhecken

Auch heuer gibt es wieder den NÖ Heckentag: am 9.November 2013. Alle Imker/innen, Bezirksgruppen, Ortsgruppen oder an der Verbesserung der Bienenweide Interessierte können unter www.heckentag.at DIREKT ihre Bestellung abgeben und an den angegebenen Abholorten am 9.11.2013 abholen. Informieren Sie sich bitte unter www.heckentag.at!

Weidenaktion 2014 für NÖ ImkerInnen

Der Niederösterreichische Imkerverband bietet seinen Mitgliedern in Zusammenarbeit mit dem Amt der NÖ Landesregierung auch im Frühjahr 2014 wieder Weidensteckhölzer zur Auspflanzung an, um das Trachtangebot im zeitigen Frühjahr zu verbessern.

Details sind hier abrufbar!

GROSSER ERFOLG FÜR DEN PRÄSIDENTEN !

Am Dienstag, den 7.Mai 2013, konnte die „Biene Österreich“ unter der Leitung der Präsidenten Johann Gruscher und Josef Stich im Rahmen des Bienengipfels einen großen Erfolg für die österreichische Imkerschaft einfahren!

  • Es wurde erreicht, dass Minister Berlakovich dem übergroßen Druck der Öffentlichkeit und diverser Interessensvertretungen nachgeben musste und nun den Kommissionsvorschlag zum Verbot von drei Neonicotinoiden unterstützt.
  • Außerdem wurde den Imkern die Einarbeitung eines umfassenden Bienenschutzes in das österreichische Agrarumweltprogramm (ÖPUL) und in den nationalen Aktionsplan zur Pestizidreduktion (NAP) versprochen.

Der Vorstand des NÖIV gratuliert und bedankt sich!

*****Der Präsident informiert!*****

Rechtzeitig zur neuen Saison sind die von mir angeregten und von der NÖ Landwirtschaftskammer –Danke an Dr. Wigbert Roßmanith - zur Verfügung gestellten Edelstahl-Desinfektionswannen für ihren Einsatz bereit. Diese Entseuchungswannen können von jedem Mitglied ausgeborgt werden, das nach einem Faulbrutfall Bedarf hat und seine Beuten desinfizieren muss.

Die Wannen sind für jeweils 2 Beuten zum Auskochen konzipiert und können mit Gas oder Holz befeuert werden. Der momentane Standort ist bei mir und kann gegen Voranmeldung unter der Tel. Nr. 0650 515 800 jederzeit ausgeborgt werden.

Der Präsident informiert!

Im Landwirtschaftsunterausschuss am 15.Mai wird es zu einer Abstimmung bezüglich des Verbotes von Neonicotinoiden kommen.

Der nächste wichtige Termin ist der 5.Juni 2013 – eine Abstimmung im Petitionsausschuss! Europaweit liegt die Entscheidungskraft bezüglich des Verbots dieser Beizmittel nun bei der Europäischen Kommission.

Alle Imker, Funktionäre und den Bienen Wohlgesonnenen sind hiermit aufgerufen, auf die Menschen ihrer Umgebung, ihre Freunde und Kollegen und besonders die Politiker dahingehend einzuwirken, dass es in Österreich zu einem Verbot dieser Nervengifte kommt – zum Schutz der Bienen und schlussendlich der Menschen.

Sollten diese Beizmittel weiterhin zugelassen bleiben, wird es im Herbst zu einer großangelegten Demonstration der Imkerschaft kommen!

In diesem Sinne helfen Sie bitte aktiv mit, unsere Bienen und unsere Umwelt für unsere Nachkommen gesund und intakt zu erhalten.

Belegstellenöffnungszeiten der Saison 2013

Erste Aufführung: 28.Mai 2013

Dienstags und Freitags 18-20Uhr

Letzte Aufführung: 19.Juli 2013

Auch Busse sind gegen Terminvereinbarung von MItte Mai bis MItte August willkommen.
Anmeldung bei Herrn IM Schleining: 0676/ 4203901

Pflanzanleitung und Information für das Stecken der Weidensteckhölzer

Informationsblatt hier als Download

****Achtung****Der Präsident informiert****

In der nichtöffentlichen Mitgliederversammlung des ÖIB am 06.04.2013 kam es zum Rücktritt sowohl des Präsidenten, Mag. Max Liedlbauer als auch des 1.Vizepräsidenten Dr. Norbert Prantner.

Präsident Johann Gruscher wurde als neuer Präsident des ÖIB kooptiert. Die besten Wünsche der Niederösterreichischen Imker begleiten ihn.

EU will Teilverbot für Neonicotinoide erlassen

Die EU-Kommission möchte die Verwendung von Neonicotinoiden deutlich einschränken. Für Raps, Mais, Sonnenblumen und Baumwolle sind entsprechende Verbote vorgesehen, die zunächst auf zwei Jahre beschränkt werden sollen, erklärte der Sprecher von EU-Verbraucherkommissar Tonio Borg vergangene Woche in Brüssel. Demnach sollen ab 1. Juli der Verkauf und die Aussaat von gebeiztem Saatgut dieser Kulturen eingestellt werden. Der Anbau von Mais und Sonnenblumen im Frühjahr 2013 ist von den verschärften Bestimmungen noch nicht betroffen. Für Bienen weniger attraktive Pflanzen - wie Getreide oder Zuckerrüben - gilt die Einschränkung nicht. Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt, der Ende Februar abgestimmt werden soll. Nach den zwei Jahren ist eine Überprüfung der Maßnahmen geplant. Überdies soll die Zulassung von drei umstrittenen Insektiziden unter Berücksichtigung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse abermals untersucht werden.

Die EU-Kommission stützt sich auf eine Einschätzung der EU-Lebensmittelbehörde. Diese hatte Mitte Jänner erklärt, die drei neonicotinoiden Insektizide Thiamethoxam, Imidacloprid und Clothianidin könnten Bienen gefährden. Die Hersteller der Pflanzenschutzmittel, mit denen Saatgut behandelt wird, halten die Reaktion der EU-Kommission für unangemessen. Sie gehen davon aus, dass bei sachgemäßer Anwendung die Bienen keinen Schaden erleiden. Agrarverbände warnten vor hohen Verlusten, wenn Saatgut nicht mehr mit Neonicotinoiden behandelt werden darf. In Österreich wird seit 2009 erfolgreich ein Bündel an Maßnahmen für einen verbesserten Bienenschutz angewendet, wie aus einer Studie der Ages hervorgeht. AIZ

Quelle: Baunernzeitung Nr.06-7.Februar 2013"

ACHTUNG

Beachten Sie bitte die aktualisierten Formulare!

Es sind für Anträge auf Honiguntersuchung, Leitpollenanalyse, Pollenvollanalyse und AMF-Untersuchung AUSSCHLIEßLICH die hier zum Download bereit stehenden Formblätter gültig! Alle anderen, veralteten Formulare mit nicht mehr aktuellen Selbstbehalten werden nicht mehr anerkannt!

Bericht für Imkerneueinsteiger Warth 2012 steht als Dwnload zur Verfügung.