NÖ-IMKERVERBAND

A-1010 Wien, Georg Coch-Platz 3/9a, Tel.: 01 / 512 34 44
Fax: 01 / 512 77 08, E-Mail: noe.imkerverband@aon.at, ZVR: 273623635

***** DER PRÄSIDENT INFORMIERT *****

Aufruf an alle Mitglieder des NÖIV, die Völkerverluste zu beklagen haben!

Da es manchen Kolleginnen und Kollegen unangenehm oder unmöglich ist, die von Amts wegen (bei mehr als 30% Völkerverlusten) vorgeschriebene Meldung bei der Behörde vorzunehmen, bieten wir als Service an, dass wir das für Sie übernehmen.

D.h., wenn Sie mehr als 30% Ihrer Völker verloren haben, geben Sie dies in der Kanzlei bekannt und wir werden die Meldung an die zuständige Behörde weiterleiten. Aber bitte keine anonymen Zuschriften, die können nicht akzeptiert werden. Also mit Namen, Ortsgruppenzugehörigkeit und betroffener Völkeranzahl!

Denn: Mit ständigem Jammern über große Verluste kann niemandem geholfen werden – erst wenn alles dokumentiert und belegt ist, kann man sachlich argumentieren!

Mit imkerlichen Grüßen,
Johann Gruscher, Präsident

Der Vortrag von Mag. Roman Prein, Landwirtschaftkammer Niederösterreich, steht hier als PDF Dokument zur Verfügung.

Die Funktionärsschulung in St. Georgen/Steinfeld vom 7.November 2014 kann hier als PDF Dokumentation eingesehen werden.

Mit imkerlichen Grüßen,
Präsident Johann Gruscher und der Vorstand des NÖIV

***** Der Präsident informiert *****

ACHTUNG:

Da es vermehrt zu Beschwerden und Anzeigen wegen verwahrloster und vernachlässigter Bienenstände kommt, ersuche ich alle Imkerinnen und Imker, ihre Bienenstände ordnungsgemäß, sauber und den Vorschriften entsprechend zu halten und zu pflegen.

Ich möchte darauf hinweisen, dass auch Meldungen, die anonym an den Verband gerichtet sind, den Behörden zur Kenntnis gebracht werden.

Danke für Ihr Verständnis!
Johann Gruscher, Präsident

***** DER PRÄSIDENT INFORMIERT *****

Funktionärsschulung
Wann: Freitag, 7.November 2014, 16.00 Uhr
Wo: Gasthof Borst/Kirchenwirt, 3151 St. Georgen am Steinfeld.

Nach Maßgabe der Möglichkeit sollten ALLE Funktionäre diese Veranstaltung besuchen, damit sie bezüglich der Abläufe im Verband als auch der Neuerungen am Laufenden bleiben und auch die Gelegenheit wahrnehmen, sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und sich kennen zu lernen.

Referenten und Themen:

  • Mag. Roman Prein von der NÖLWK mit dem Thema: Neue Steuern, Gesetze, Imkerlicher Einheitswert;
  • Präs. Gruscher: Bericht über den Verband;
  • Ing. Niklas: Neuigkeiten bei den gesetzlichen Verordnungen;
  • IM Gfatter: Wanderlehrer und Schulungen;
  • IM Teichmann: Zucht;
  • IM Holzweber: Gesundheit mit Schwerpunkt Faulbrut;
  • IM Schittenhelm: Jugendarbeit.

Selbstverständlich sind auch Imker und an der Imkerei Interessierte herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen wird ersucht sich in der Kanzlei ( Tel. 01 – 512 34 44 ) anzumelden.

***** Der Präsident informiert*****

Wie bekannt wurde, besteht die Absicht und der Antrag, im Raume Neunkirchen/ Wr. Neustadt eine Belegstelle zu errichten.

Da es sich offenbar um eine Belegstelle mit einer Bienenrasse handelt, die NICHT dem Niederösterreichischen Bienenzuchtgesetz entspricht, können Sie sicher sein, dass mein Team und ich alles in unserer Macht Stehende tun werden, um das zu verhindern! Unsere Imker können sich auf unsere vollste Unterstützung und unsere Bemühungen verlassen, damit alles nach dem Gesetz und nach allen bestehenden Abmachungen abgehandelt wird.

Mit imkerlichen Grüßen,
Präsident Johann Gruscher und der Vorstand des NÖIV

NÖ Heckentag am 8. November 2014

Gartenfreunde aufgepasst!

Es ist wieder soweit: beim Niederösterreichischen Heckentag am 8. November 2014 haben Sie die einzigartige Gelegenheit, garantiert heimische Wildgehölze und Obstbäume seltener regionaler Sorten zu günstigen Preisen und bester Qualität zu erwerben. Die Sträucher und Bäume können von 1. September bis 15. Oktober per Fax bzw. Post oder ganz einfach über das Internet im Heckenshop unter www.heckentag.at bestellt werden.

Es wurde auch heuer wieder ein eigenes bienenfreundliches Heckenpaket für Sie geschnürt.

***** Der Präsident informiert!*****

Transatlantisches Freihandelsabkommen TTIP - Hat das für den Imkereisektor Auswirkungen? ist das für uns relevant? Auf den ersten Blick gibt es ein paar wichtige Themenkreise, wo das sehr direkte Auswirkungen haben kann, z.B:

  • Pestizidverbot: die chemiefirmen können dann in Zukunft relativ einfach gegen Maßnahmen der EU-Kommission zum Schutz der Bienen ( wie z.B. die aktuelle Aussetzung der Neonicotinoide) mit dem Argument des Investitionsschutzes vorgehen, weil z. B. eine Zulassung zurückgezogen wird.
  • Durch TTIP ist ein Generalangriff gegen das Vorsorgeprinzip innerhalb der EU zu erwarten, weil es dieses in den Staaten in der Form scheinbar nicht gibt. Dieses Vorsorgeprinzip ist aber maßgeblich dafür ausschlaggebend, dass die EU aktuell die Schutzbestimmungen für die Bienen erhöht. Wenn TTIP schneller umgesetzt wird, als diese neue Regeln (das mit den verbesserten Schutzregeln dauert immer etwas länger....), dann sieht's da wahrscheinlich ziemlich finster aus. Jahrelange mühevolle Bemühungen und Arbeit der Imkerfunktionäre waren dann höchstwahrscheinlich vergebens gewesen.
  • Im Bereich Gentechnik und Honig ist die Kommission mit Ihrer äußerst fragwürdigen Änderung der Honigrichtlinie für die TTiP-Verhandlungen offensichtlich schon in Vorlage gegangen, sozusagen vorauseilender Gehorsam. das sehr wohl zum Nachteil des Schutzes von einheimischem Honig. Es ist nicht zu erwarten, dass da was besser wird. Kennzeichnungspflicht werden die USA sicher nicht zulassen wollen.

Auch der neue Landwirtschaftsminister Dr. Andre Rupprechter hat sich bereits im generellen Bezug zwischen Landwirtschaft in Österreich und TTip sehr, sehr kritisch geäußert.

http://derstandard.at/20000049815

Die AGES lädt ein:

AGES forscht! - BioEnergie(pflanzen) für Österreich: http://www.ages.at/ages/landwirtschaftliche-sachgebiete/saat-und-pflanzgut/aktuelles/exkursion-ages-forscht-bioenergiepflanzen-fuer-oesterreich/

Donnerstag, 11. September 2014, 10:00 - 12:00 Uhr
AGES Versuchsstation Grabenegg, Niederösterreich

Sie sind von der AGES herzlich eingeladen, die Forschungstätigkeiten der AGES direkt auf dem Feld zu erleben. Bei einer Exkursion werden zwei Forschungs-Projekte „SIDecA“ & „Bioenergy-Silphium“ zu alternativen Energie-Pflanzen vorgestellt, die Pflanzenbestände besichtigt und die Vorzüge der „Durchwachsene Silphie“ und „Sida“ als "Bienenweide" erörtert, sowie erste Forschungsergebnisse präsentiert.

Um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. telefonisch +43/664/884 75452 wird gebeten.

***** DER PRÄSIDENT INFORMIERT*****

Achtung: Auf Grund gehäufter Faulbrutfälle möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass der NÖIV über 2 Entseuchungswannen verfügt, die bei Bedarf ausgeborgt werden können und die Desinfektion der verseuchten Beuten enorm vereinfachen!

Wenn Sie weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an mich unter der Tel. Nr. 0650 515 8000 !

Johann Gruscher, Präsident

ACHTUNG:

Ab sofort kann die zugelassene Ameisensäure (siehe vorhergegangener Artikel) in der Kurdrogerie RESCH in Bad Schallerbach und im gut sortierten Imkereifachhandel bezogen werden!

Die Ameisensäure kann auch per Versand durch die Kurdrogerie Resch in Bad Schallerbach bezogen werden.

***** Der Präsident informiert!!*****

Ameisensäure ist nun zugelassen !

Ab sofort darf das Tierarzneimittel „AMO Varroxal 85% Ameisensäure, Lösung zum Verdunsten im Bienenstock“ zum Bekämpfen der Varroamilbe verwendet werden!

Im Arzneimittel Spezialitätenregister ( Asp-Register ) des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen ist nun mit Datum 11.7.2014 das Tierarzneimittel AMO Varroxal 85% Ameisensäure angeführt. Daher kann es per sofort zur Bekämpfung der Varroose eingesetzt werden.

Achtung: Der legale Einsatz der Ameisensäure bezieht sich aber nur auf dieses Produkt. Alle anderen Formen von Ameisensäure dürfen nicht angewendet werden!

Anwendungsarten: Es ist gelungen, die Applikation der Ameisensäure für alle üblichen Verdunstertypen, sowie das Schwammtuch zu legalisieren. Nachzulesen ist das in der Gebrauchsanweisung.

Ameisensäure darf mit den verschiedenen Verdunstersystemen aber ausschließlich in Form des zugelassenen Präparates AMO Varroxal 85% Ameisensäure eingesetzt werden!

Erhältlich in: Apotheken, Drogerien, Imkereifachhandel (gem. §59 Abs7 AMG).

Der Präsident informiert!

Brief an Bundesminister Stöger vom Österreichischen Imkerbund bezüglich Varroasituation!

***** DER PRÄSIDENT INFORMIERT *****

Als Antwort auf mein Schreiben an den Bundesminister Stöger teilte uns sein Büro mit, dass der Bundesminister alles daran setzen wird, dass das Behandlungsmittel Ameisensäure in der nächsten Woche (Kalenderwoche 28) zugelassen wird!

4. Juli 2014

*****Der Präsident informiert*****

Bitte um Beachtung neuer Faulbrutfälle in folgenden Bezirken:

  • Amstetten
  • Neunkirchen
  • Waidhofen/Thaya
  • Zwettl
  • Gmünd

Bei Wanderung in o.a. Bezirken bitte immer bei den jeweiligen Gemeinden Erkundigungen einholen, ob Faulbrutfälle vorliegen!!

***** Der Präsident informiert! *****

An dieser Stelle darf ich Ihnen eine sehr positive Nachricht mitteilen:

Ein Mitglied des NÖIV, David Wackernell, konnte beim heurigen Internationalen Jungimkertreffen in Pszczela Wola in Polen, seinen Titel vom Vorjahr verteidigen und wiederum den Sieg als bester Jungimker Europas erringen!

Den 5.Platz in der Einzelwertung belegte Hubertus Mayerhofer - auch aus Niederösterreich. Österreichs gute Leistung rundete der Tiroler David Mayr mit Platz 9 ab. Ebenso ging der Sieg und somit Europameistertiel in der Nationenwertung wie bereits im Vorjahr an Österreich!

Im Namen des Vorstandes des Niederösterreichischen Imkerverbandes gratuliere ich unseren Jungimkern sehr, sehr herzlich und wünsche ihnen alles Gute und weiterhin viel Freude mit den Bienen! Weiters bedanke ich mich beim Team rund um den Koordinator WL IM Albert Schittenhelm für ihr Engagement und die umsichtige Arbeit für und mit unserem Nachwuchs!
Noch einmal: danke und weiter so!