NÖ-IMKERVERBAND

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Der Präsident informiert

Dem ÖIB ist klar, dass bei Bienenverlusten und deren Untersuchung einiges zu verbessern ist. So wird versucht, bei Vergiftungsschäden Klarheit in den Vorgang der Untersuchung zu bringen. Auch über einen entsprechenden Ersatz laufen Bemühungen. Der Nachweis der Kausalität wird ausgearbeitet, denn an dieser spießt sich bis jetzt jedes Gespräch über eine Entschädigung, sei es von öffentlicher Hand oder von den Erzeugerfirmen.

Daneben wird eine Versicherungslösung angedacht. Die Rahmenbedingungen sind in Ausarbeitung. Wieweit eine Beteiligung sowohl bei Schäden durch Gift als auch bei der Versicherung durch das Lebensministerium zu erreichen ist, wissen wir noch nicht. Es laufen jedenfalls entsprechende Gespräche. Dort wird auch erhoben, wer für welche Untersuchungen überhaupt zuständig und somit kostenpflichtig ist.

Es ist spannend, was insgesamt herauskommt. Es wird jedenfalls bis Ende des Jahres einen ausführlichen Bericht geben.

Ausgearbeitet wird zurzeit:

  • Eine Meldung mit einem Formular nach dem Bienenseuchengesetz samt den Erläuterungen dazu
  • Welche Rahmenbedingungen für eine Versicherungslösung gelten sollen
  • Wie bewiesen werden kann, dass an den Bienenverlusten Gift schuld ist und nicht der Imker wegen Varroa etc.
  • Wie ein entsprechender Schadenersatz bei nachgewiesenen Vergiftungsschäden ausschauen soll und hier ist besonders schwierig bei teilweisen und nicht Totalverlusten
  • Welche gesetzlichen Bestimmungen bei Vergiftungen in Frage kommen können
  • Und nicht zuletzt wird im Lebensministerium untersucht und dem, ÖIB mitgeteilt, wer für die einzelnen Untersuchungstypen zuständig und somit kostenpflichtig ist.